Eine Reisetag geht zu Ende

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Hospidaje Don Carlos

Flag of Chile  ,
Saturday, February 23, 2013

Heute hatte ich mal wieder einen Reisetag.
Das hieß erst einmal Wartezeit. Also habe ich ausführlich gefrühstückt, den Blog von gestern und ein paar Emails geschrieben und dann noch ca. 1/2 Stunde mit meiner Schwester telefoniert.

Ich wollte von Puyuhuapi nach Chaiten mit dem Bus. Der Bus fährt um 9:00 in Coyhaique ab und soll um 14:00 in Puyuhuapi sein. Luisa, die Hostelwirtin, hatte mich extra darauf hingewiesen, dass der Bus oft sehr zu spät kommt und ich nicht unruhig werden soll. "Der Typ ist sehr unzuverlässig".
War er aber zumindest heute nicht. Um kurz vor 14:00 lief der Bus in Puyuhuapi ein und um ca. 14:20 ging es los. An den meisten Haltestellen werden auch kurze Pinkelpausen eingelegt, so dass ein halbe Stunde schon eingeplant werden muss.
Für die ersten beiden Etappen durfte ich vorne beim Fahrer sitzen, was mir eine gute Sicht auf die Straße beschert hat. Da habe ich auch die Fotos gemacht. Danach musste ich mich hinten zu den anderen setzen, angeblich wegen der Polizei - ich weiß ja nicht...
Also habe ich mich zu Jakob gesetzt, dem alten Herren (76 Jahre), den ich im Hostel in Coyhaique kennen gelernt habe.

Nach La Junta sind es 47 km, die in gut einer Stunde zurück gelegt waren. In La Junta gibt es ein Denkmal für die Carretera Austral, wo dem General Pinochet dafür Ehre erwiesen wird.
Danach habe ich mal eine Statistik gemacht, wie viele Fahrzeuge und Fußgänger uns entgegen kommen. Ich habe immer das Gefühl, das ist nicht viel und nun wollte ich es mal überprüfen.

Ich habe die Statistik von La Junta bis nach El Amarillo geführt. Fahrzeit ca. 5 1/2 Stunden, die Kilometer dürften so um und bei 250 km sein.

Die Straße ist hier mit mehreren Baustellen gesegnet. Das ist für den normalen Benutzer etwas nervig, denn da die Straße sehr schmal ist, muss man immer anhalten, wenn Bautätigkeiten durchgeführt werden (was ja der Sinn der Sache ist...;o) Also jedes Mal, wenn ein LKW mit Geröll beladen wird, wenn ein Bagger etwas ausbaggern muss etc. pp. Und das dauert schon mal eine Viertelstunde.

Also... auf der gesamten Strecke sind uns 55 Autos, 6 Fahrradfahrer, 5 Fußgänger (mit Rucksack) und jeweils 2 Motorradfahrer und Reiter entgegen gekommen...
Die Carretera ist auf diesem Stück allerdings auch extrem schlecht befahrbar und oft sehr schmal. Durch die rege Bautätigkeit wird das aber sicher in den nächsten Jahren besser werden und dann wird vermutlich auch der Verkehr zunehmen.

Ab dem Rio Yelcho ist die Straße dann glücklicher Weise wieder geteert und so geht das letzte Stück Fahrt dann doch ziemlich schnell.

Ich war dann noch mit Jakob im Restaurant der Stadt etwas essen. Das Restaurant sieht von außen aus, wie eine ungemütlich neonbeleuchtete Spielerkneipe. Von innen ist es allerdings etwas besser, weil es gemütliche Holzstühle hat. Und das Essen war super! Ich hatte heute mal den Lachs, der hier deutlich roter ist als bei uns, mit Reis und der war echt lecker!

Hier ist die Internet-Anbindung wieder einmal nicht allzu gut, deshalb werden die Bilder nachgeliefert.
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