Ein schöner Tag, wenn auch etwas langweilig

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Mar 15, 2013


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Where I stayed
Patagonia Hostel Coyhaique
Read my review - 3/5 stars
What I did
Blaue Lagunen

Flag of Chile  ,
Wednesday, February 20, 2013

Der Tag heute begann damit, dass ich erst einmal mein Notizbuch mit Tape geflickt habe. Das gute Stück wandert jetzt seit 33 Tagen in meiner Hosentasche mit mir herum und sieht inzwischen dementsprechend aus.
Aber gut, dass ich es habe, sonst würde ich doch über den Tag immer wieder Dinge vergessen...
Diese Sonne scheint und der Tag war wirklich schön.

Ich bin zusammen mit Bella mit dem Taxi in die Reserva Nacional Coyhaique gefahren. Eine Reserva ist im Gegensatz zu einem Nationalpark zum Teil privat finanziert.
Wir haben dort eine Wanderung gemacht, die eigentlich eher ein langer Spaziergang war. Leider verläuft der Weg vollständig im Wald, so dass wir von der Sonne nicht viel hatten. Ansonsten ist er aber sehr schön, wenn auch wenig anspruchsvoll.
Es gibt hier Bambus, der aber größtenteils tot ist. Allerdings gibt es auch den ein oder anderen grünen "Busch", so dass es so aussieht, als gehört das vielleicht so (?).
Man kommt an vier Lagunen vorbei, die eine schöner ist als die andere. Hier gibt es Schwalben, Frösche und jede Menge Libellen. Manchmal sieht man ein paar Fische springen und auf einer Lagune war eine Entenfamilie. Ein paar Greifvögel und kleine andere Vögel und zwei Spechte haben wir auch gesehen.
Und es blühen hier wilde Fuchsien. Teilweise sogar als Hecken am Straßenrand. Sie sind einheitlich oben rot und in der Mitte lila. Andere Farbkombinationen habe ich noch nicht gesehen.
Und ich habe heute gelernt, wie das Moos heißt, das an den Bäumen hängt. Barba del monte (Bart der Berge), passt irgendwie...

Wir waren um 10:15 dort und um 14:30 ungefähr wieder zurück. Zwischendurch hatten wir kurz überlegt, noch einen Berg zu besteigen (hätte ungefähr 4 Stunde gedauert) aber der Weg wäre bis kurz vor dem Gipfel ebenfalls im Wald verlaufen und das wollten wir dann doch nicht...
Bella hatte die Idee, dass wir doch mit dem Bus noch nach Puerto Aisen fahren könnten. Auf dem Rückweg von der Reserva zurück in den Ort (ca. 6km) hat uns eine nette Frau mitgenommen, die extra angehalten hat, um uns zu fragen, ob sie uns in den Ort mitnehmen kann. Und so waren wir um kurz nach 15:00 am Bus-Terminal.
Ich hatte mir eigentlich inzwischen überlegt, dass ich nicht nach Puerto Aisen fahren wollte, wusste aber auch nicht, was ich hätte sonst mit dem Nachmittag anfangen sollen. Und als Bella dann ihre Fahrkarte gekauft hat, habe ich mich kurz entschlossen dann doch durchgerungen, mit ihr zu fahren.
Der Bus fährt etwas mehr als eine Stunde durch eine wunderschöne Gegend, die mich wieder einmal sehr an Österreich erinnert hat.
Aber im Ort gibt es einfach nichts zu tun. Keine Geschäfte, keine Cafes... wunderschön gelegen aber nichts zu tun :o(

Wir haben dann in einem Restaurant etwas getrunken und sind dann nochmal durch den Ort geschlendert. Und um 19:00 mit dem Bus wieder zurück gefahren. Ich finde es lustig, dass in jedem Bus ein Schild hängt, auf dem steht, dass man mit dem Fahrer nicht sprechen darf und der Fahrer ist der einzige, der wirklich ununterbrochen bequatscht wird (weil er meistens jemanden kennt, der die Strecke mitfährt). Ich habe das Bella gesagt, die dann nach ca. 20 Minuten Fahrt den Fahrer und die ihn bequatschende Frau darauf hingewiesen hat. Die beiden haben ihr Gespräch darauf hin eingestellt...
Alle Leute,  die am Straßenrand stehen werden solange mitgenommen, bis der Bus voll ist. So blieb auch ein Mann am Straßenrand zurück. Aber ich glaube, da fahren jede Menge Busse, so dass er sich keine Sorgen zu machen brauchte.

Es hatte inzwischen auf der Strecke einen Unfall gegeben zwischen einem Klein-Transporter und einen PKW und der Transporter sah überhaupt nicht gut aus.
An der Strecke waren noch einige Ibisse zu beobachten, die hier einen braunen Körper und einen grauen Kopf haben.

Wieder hier war ich mit Bella noch in einem Restaurant (Ricer) und ich habe das chilenische Nationalgericht Pastel del Choclo gegessen. Das ist ein Eintopf aus Mais mit Hühnchen. Wenn sie hier ihr Essen auch noch würzen würden, wäre das tatsächlich ziemlich lecker. So war es etwas fade.

Zurück im Hostel habe ich wie immer Zimmer gebucht, habe jetzt aber hoffentlich alles soweit organisiert, dass ich die nächsten Tage ohne Internet gut überstehen werde.

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Comments

Natalja on

Stimmt, bis auf den Bambus ein wenig wie Österreich. Wunderhübsch!!!

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