12 Stunden Bustour

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Tragaluz Bed & Breakfast Punta Arenas
Read my review - 4/5 stars
What I did
Bus, Pampa, Guanakos und Nandus

Flag of Chile  , Magallanes,
Tuesday, February 5, 2013

Ich bin wieder online ;o))) yeah!
Hier klappt das wieder mit dem Internet. Ich versuche morgen mal die anderen Einträge nachzuliefern. Jetzt gibt es erst einmal den heutigen Tag (hier ist es jetzt 23:15). Es war ein langer langer Tag, der im Grunde nur aus Busfahrt bestand.

Um 8:00 heute Morgen fuhr der Bus in Ushuaia ab und um 20:00 heute Abend war ich hier in Punta Arenas im Hostel.
Der Platz an meiner Seite im Bus blieb frei aber in meiner Reihe auf der anderen Seite des Busses saß, wie sich nach einiger Zeit herausstellte Joost Meyen aus Nieburg (bei Freiburg). Mit ihm habe ich mich schon auf der Busfahrt gut unterhalten und er hat ein wenig von seiner Fahrt auf der Carretera Austral erzählt (und mich damit ein wenig angefixt...).
Der Bus selber war super in Schuss, wie ein Reisebus mit Sitzen, die man zum Schlafen zurück klappen kann und sauberen Toiletten (mit Klopapier!). Außerdem blieb der Fernseher aus. Das permanente Laufen des Fernsehrerss wurde mir von verschiedenen Reisenden schon als sehr anstrengend beschrieben. So hatte ich Glück.

Na ja, die Busfahrt selber ist nicht wirklich spannend. Die Landschaft verändert sich erst ein wenig wenn der Wald in Pampa übergeht und danach gibt es Pampa in leicht abgewandelten Formen. Mal mit kleinen gelben Blumen (ähnlich unseren Butterblumen), die wundervoll riechen, mal mit Grasbüscheln, mal sind es kleine Büsche. Das geht so, bis am Horizont eine Hügelkette auftaucht, die meist ziemlich dicht war, an den Stellen wo sie weiter weg war aber eine Ahnung von der Weite der Landschaft vermittelt.
In Tolhuin wurde getankt und an der Zapfsäule nebenan stand ein Jeep mit zwei großen Fässern auf der Ladefläche, in die das Benzin gefüllt wurde. Von einem der Fässer ging ein Schlauch wohl zum Tank, so haben sie "etwas mehr" Benzin zur Verfügung, als wenn sie nur den normalen Tank nehmen. Die Frau des Fahrers saß mit Kind auf dem Schoß vorne und trank ihren Mate-Tee, bis die Betankung zu Ende ging (was fast so lange gedauert hat, wie bei unserem Bus...)
 
Bis zur Grenze war die Straße gut befahrbar, die Argentinier legen großen Wert auf ihre Routa 3, die bis nach La Pataya im Nationalpark Tierra del Fuego geht.
Die Grenzer in Argentinien waren auch relativ entspannt, der Busfahrer hat unsere Pässe eingesammelt und sie uns mit dem Ausreise-Stempel auch wieder zurück geliefert. Wir mussten nicht einmal aussteigen.
Die Chilenen sind da durchaus langwieriger. Die Grenze nach Chile ist einige Kilometer hinter der argentinischen (keine Ahnung, warum das so ist...) und dort mussten wir mit gesamtem Gepäck in die kleine Halle, wo das Gepäck durchleuchtet wurde.
Um 12:00 ziemlich exakt waren wir an der argentinischen Grenze, um 13:30 ging es in Chile weiter. Man muss also ein wenig Zeit für den Grenzübergang mit einplanen.

Und... in Chile war die Straße nur noch unbefestigt, bis nach Cerro Sombrero. Das war eine ziemliche Strecke... Der Bus nimmt die gesamte Breite der einen Fahrspur ein, was nicht so schlimm ist, denn es gibt nur wenig Gegenverkehr und ein paar sehr wenige Ausweichbuchten. Aber das klappt schon irgendwie.
Es gibt keine Menschen und nur sehr wenige Tiere, aber es ist alles eingezäunt, also muss es irgendeine Form von Leben geben ;o) Nur gesehen habe ich sie nicht...
Irgendwann tauchten dann Schafe auf und mittendrin Guanakos. Die stehen hier rum, wie unsere Rehe. Allein oder in kleinen Gruppen auf der Wiese und fressen das bisschen Gras.
Die sehen wirklich ganz niedlich aus, aber aus dem Bus war kein Foto möglich.
Und ein wenig später waren dann auch die Nandus zu sehen, eine kleinere Form vom Strauß. Die sehen sich so ähnlich, dass ich denke, die beiden Arten müssen verwandt sein, bin aber nicht sicher.

Ich bin dann irgendwann eingeschlafen und erst wieder aufgewacht, als der Bus bis auf wenige Passagiere bereits geleert still stand. So wäre es ein Leichtes gewesen meinen Rucksack aus der Ablage zu entwenden, aber auch hier hatte ich Glück und es ist alles gut gegangen. Nächstes Mal nehme ich den Rucksack zu mir runter, wenn ich einschlafe. Die wichtigsten Dinge wie Reisepass und Kreditkarte habe ich allerdings auch immer direkt bei mir (also nicht im Rucksack).
Wir warteten auf die Fähre, die uns von Feuerland nach Patagonien gebracht hat.
In Boca Oriental ging es dann gegen 17:15 weiter und mit einem kurzen Stopp, um die Leute raus zu lassen, die nach Puerto Natales weiter wollten dann direkt nach Punta Arenas.

Beim Aussteigen aus dem Bus habe ich mich mit Joost zum Abendessen verabredet und er wollte mich um 20:30 am Hostel abholen. Er selbst hatte noch keines und wie ich hinterher erfurhr, hat er erst im dritten Hostel ein Zimmer bekommen. Er will morgen nach Porvenir und dort ein paar Tage bleiben. Er hat dann der Adresse meines Hostels nicht getraut, weil es doch ein wenig ab vom Schuss ist (was mir auch nicht so gefällt, aber dafür ist es hier total ruhig...) und war erst um 21:00 hier. Aber dann waren wir sehr lecker essen, im La Marmita, einem sehr gemütlichen etwas an eine Kneipe erinnerden Lokal, in dem wir Fisch gegessen haben mit Quinoa (ich bin nicht ganz sicher, ob das so hieß...). Mir schien es ein Getreide zu sein, aber egal, es war lecker!
Wir haben uns sehr gut unterhalten, Joost hatte früher ein Reisebüro und liest gerne, so gab es Themen genug ;o) Er hat mich dann hier am Hostel wieder abgeliefert und jetzt bin ich echt müde und freue mich auf mein Bett...

My Review Of The Place I Stayed



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Comments

Natalja on

Endlich!

Claudi on

genau, YEAH!!! :-) schön wieder von Dir zu lesen, Schätzelein!!! :-D

Steph on

Ich habe Deine Berichte und Fotos schon vermisst...!

nina on

wieso warst Du denn nicht am purito moreno, da gibt es schöne bilder und das reichlicht, lohnt sich wirklich sehr.
torres le peinne solltest Du aber wenigstens mitnehmen.

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