Madrid und ein bisschen Sonne

Trip Start Jan 19, 2013
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Trip End Mar 15, 2013


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Where I stayed
chic&basic Atocha Madrid
Read my review - 4/5 stars
What I did
Straßenschilder

Flag of Spain  , Madrid,
Sunday, January 20, 2013

Direkt gegenüber vom Hostel ist eine Cafeteria. Dort gibt es Gebäck, ganz ähnlich wie bei uns und Cafe. Ich habe für einen Café con Leche und eine Rosinenschnecke 2.30 bezahlt. Das fand ich ziemlich günstig. Den zweiten Café habe ich dann schon auf Spanisch bestellt und sogar verstanden, was ich bezahlen soll (Stolz !) Und ich merke, das ich mich freue, wenn ich etwas auf spanisch lesen kann. Gegenüber ist ein Schild angebracht mit "Apartementos en alquiler" und ich habe das verstanden. Das finde ich ziemlich erstaunlich. Auch welche Worte man so benötigt. Heute Mittag war ich für eine kurze Pause nochmal im Hostel und die Putzfrau war gerade unterwegs. Also hat sie (natürlich auf spanisch) gefragt, ob sie putzen soll (limpio). Mit meinen par Brocken wusste ich also was sie wohl will, und das wo ich mich gefragt hatte, wieso man im Anfängerkurs so ein Wort lernt...;o)

Ich bin heute einfach so durch Madrid gelaufen. Immer wenn ich auf meinem Plan einen Plan entwickelt habe, habe ich ihn praktisch sofort wieder verworfen, was mir einige Zeit mit "Starren auf den Plan" eingehandelt hat :o)). Aber so bin ich heute am Prado vorbei gekommen, an der Kirche San Jeronimo, am Plaza de la Cibeles, dann die Gran Via bis zur Puera del Sol, zum Plaza Mayor, dem Mercado de San Miguel, wieder zum Prado und wieder zur Calle de Huelva zum Abendessen.
Heute Morgen war ganz gutes Wetter, die Sonne war draußen und es war tatsächlich schon gut warm. Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, bei der Kälte der letzten Tage in Hamburg. Hinter dem Prado ist ein Kirche, San Jeronimo, der von außen sehr sehenswert ist, von innen wusste ich sie nicht zu schätzen (Banause, der ich bin...).

Ich habe mich beim Prado nochmal erkundigt, ob der freie Eintritt ab 17:00 (sonntags) bzw. 18:00 (für den Rest der Woche) noch gilt und dann beschlossen mir die großen Werke heute Nachmittag anzusehen. Das war auch ganz gut so, denn heute Nachmittag fing es an zu regnen. Erst nur ein wenig, aber als ich in der Schlange stand für den Einlass beim Prado war es schon nicht mehr so witzig. Mit der Schlange hatte ich natürlich nicht gerechnet, ich war davon ausgegangen, dass diese Art des Museumsbesuchs nur mir bekannt war und als ich da ankam und gefühlte 300 Menschen schon in der Schlange standen, war ich etwas überrascht. Aber als der Einlass anfing ging es doch ziemlich schnell, bis kurz vor mir. Dann war nochmal 10 Minuten Stillstand aber ich war gegen 17:15 schon drin, im Museum. Und gegen 18:10 war ich auch schon wieder weg. Die Werke haben mir bis auf eine Skulptur von einer jungen Frau, die von Kinder umringt war, überhaupt nicht gefallen. Alles alte Schinken und sicher was für Kunstkenner, mir sind sie zu dunkel und die Motive oft zu religiös oder Porträts. Also, ich war froh, dass ich nicht 12 Euro Eintritt bezahlt habe dafür.

Das mit dem Regenüberzug für meinen Rucksack muss ich allerdings auch nochmal üben, irgendwie war der ganz schief ;o)

Morgens war ich vom Prado über die Plaza de la Cibeles, die sehr beeindruckend ist, über die Gran Via bis zur Puerta del Sol gelaufen, wo ich auf den Bären am Erdbeerbaum, dem Madrider Stadtwappen stieß. Außerdem war da jede Menge los. Micky Mouse war da, und Sponge Bob und noch jede Menge andere Comic-Figuren. Außerdem schwebende Menschen, die kenne ich aus Hamburg noch nicht. Es sind zwei Personen, einer sitzt auf der Erde mit einem ziemlich weiten Gewand (z.B. eines chinesischen Kämpfers. Der hat in einer Hand einen dicken Stock an dessen oberem Ende ein zweiter Mensch sitzt und somit scheinbar schwebt. Und dann sitzen die da ganz still. Wie das genau funktioniert, ist mir noch nicht klar, aber anscheinend ist unter dem Gewand jeweils eine Konstruktion zum Stabilisieren bzw. Sitzen (ein Bild ist unten noch angehängt).

Im Museo de Jambon habe ich mir dann ein Schinkenbrötchen gekauft. Inzwischen weiß ich, dass der Laden zu einer ganzen Kette gehört und mit Museum eigentlich nichts zu tun hat (oder ich habe das nicht geschnallt...). Das Brötchen war aber trotzdem lecker.
Auf der Plaza Mayor war vergleichsweise wenig los. Jede Menge Touristen, ein Flohmarkt, ein Seifenblasen-Künstler. Aber der Platz ist dafür sehr schön. Ein tolles Haus, die Casa de la panderia, beherrscht die Längsseite des Platzes.
 
Heute Nachmittag (nach der kurzen Pause) bin ich dann bei der Plaza Mayor wieder eingestiegen, am Schloss rumgelaufen und wieder zurück. Dabei bin ich an einem Mercado vorbei gekommen. Eine Markthalle, wo richtig was los war. Die Stände waren alle offen (heute ist ja Sonntag, deshalb ist das erwähnenswert) und es wurden richtig leckere Sachen angeboten. Unter anderem gab es einen Austernstand, einen Stand mit Pulpo und irgeneinem ziemlich großen Fisch und einen Stand mit Schinken. Und überall war was los. Richtig schön.

Überhaupt waren viele Läden geöffnet und die Leute scheinen das zu nutzen, denn ich habe einige mit Einkaufstüten gesehen.

Die Spanier scheinen die Eigenart zu haben Zischlaute auszustoßen, wenn sie auf sich aufmerksam machen wollen. So stehen sie zischend (tssss, tssss) an der Straßenecke um ihren Mann oder ihre Frau, die/der gerade plaudernd irgendwo stehen geblieben ist, wieder auf den richtigen Pfad zu bringen. Es funktioniert aber auch für Kinder, Hunde oder Touristen...;o)
Außerdem scheinen die Spanier gerne auf genau dem Fleckchen Erde gehen zu wollen, auf dem sich schon jemand anderes befindet oder gleich befinden wird. Sie Rammen einen vorsätzlich weg, wenn man nicht vorher selber zur Seite geht und schauen einen dann auch noch so herablassend an... wohl Tourist, was? Aber ansonsten sind sie sehr nett und freundlich, hilfsbereit und sprachgewaltig.

Nach dem Besuch beim Prado heute Nachmittag habe ich mich dann auf die Suche nach Essen gemacht. Ich habe mir vorgenommen, nicht allzu oft zu Burger Kind, MC Donalds oder ähnlichen Einrichtungen zu gehen, obwohl das natürlich praktisch ist, wenn man allein reist und der Sprache nicht so richtig mächtig ist. Aber nein, mein Stolz verbietet das ;o))
Also war ich nach einigem Suchen in der Tabernita de San Juan und habe dort ein Bier getrunken (Mahou, habe ich noch nie vorher gehört, schmeckt aber gut) und ein canapé mit Manchego-Käse und Tomaten gegessen. Und das war doch viel besser als in einem Fastfood-Restaurant.

Heute Abend habe ich dann noch eine halbe Stunde mit Leo über Skype telefoniert und das hat nur 63 Cent gekostet. Feine Sache, das.

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Comments

Natalja on

TOLL !!!

Das ist fast wie selber da sein. Du bist jetzt unser Augen und Ohren; und Nase und Finger und was man sonst noch so hat. (Nur die Füße, die darfst du alleine rund laufen, grins.) Ich bin schon gespannt auf den nächsten Tag und den nächsten und den nächsten...

Dicken Bussi

Steph on

Hi Claudia,
super, dass wir Dich auf Deiner Reise "begleiten" dürfen. Ich freue mich schon auf die weiteren Berichte!
Weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse!

Ina on

Klingt alles sehr spannend - Madrid muss unbedingt auf meine Städt-Tour-Liste!

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