Es geht los!

Trip Start Jan 19, 2013
1
6
61
Trip End Mar 15, 2013


Loading Map
Map your own trip!
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow
Where I stayed
chic&basic Atocha Madrid
Read my review - 4/5 stars
What I did
Aufgebrachte Spanier

Flag of Spain  , Madrid,
Saturday, January 19, 2013

Heute war der erste Tag meiner Reise und es war schon ganz schön was los.
Ich habe schlecht geschlafen, das war nicht anders zu erwarten und deshalb schon ab 5 Uhr morgens aktiv. Dementsprechend früh hatte ich alles geordnet und war fertig mit packen etc.pp.
Da kam es mir zugute, das gestern am Hamburger Flughafen ein Streik der Sicherheitskräfte war und ich befürchten musste, dass da noch einige Passagiere von Hamburg wegmüssen, so dass ich einen Grund hatte etwas eher zum Flughafen zu fahren...;o)
So war ich um 14:20 schon da und natürlich... war ich 14:30 schon fertig mit dem Einchecken. Aber um 14:45 war ich mit Leo verabredet auf einen Abschiedskaffee und die Zeit bis dahin habe ich mit einem Telefonat mit Ina Kasprowiak gut rumgebracht.
Ina hatte noch ein paar Tipps für Lima, die ich aber bestimmt bis dahin wieder vergessen haben werde (Wasserpark und Radtour... vorsichtshalber schreibe ich es also hier auf, um dann vermutlich zu vergessen, dass ich es hier aufgeschrieben habe...).
Also, bis Frankfurt ging alles glatt. 
Ich hatte allerdings nur 1:15h zum Umsteigen, mit Wechsel des Terminals, was sich aber aufgrund des Skytrains also problemlos heraus gestellt hat. Problematischer war der Erwerb der Bordkarte für den Flug nach Madrid. Bei LAN war der Bär los und jede Menge aufgebrachte spanisch sprechende Leute "bepöbelten" das Personal. Jedenfalls hörte es sich für mich so an.
Um 18:50 hatte ich dann endlich die Bordkarte auf der stand, dass ich vor 5 Minuten hätte beim Boarden sein sollen... Na ja, ich war nicht allein... Also hurtig durch die erneute Sicherheits- und Passkontrolle und dann Anstehen, weil die Passagiere einzeln durchgelassen wurden in den Bereich, wo man auf den Abflug wartet. Irgendwie herrschte auch hier eine ziemliche Unruhe und was mich dann ganz verwirrt hat, war, dass es im Flugzeug freie Platzwahl gab.
Neben mir blieb es ziemlich lange leer und ich hatte schon die Hoffnung, dass ich etwas Platz haben würde. Der Flieger sollte weiter nach Santiago de Chile fliegen und ich hatte schon den Eindruck, dass er dafür doch etwas zu klein geraten war. Normaler Weise fliegt man, so kenne ich das, die langen Strecken mit den großen Fliegern. Und wenn dann in Madrid noch welche zusteigen sollten, dafür war die Maschine nun tatsächlich unterdimensioniert. 
Na ja, kurz vor Abflug kam dann ein junger Vater von der Statur von Lars Becker auf den Trichter, dass er doch mit Frau und Kind (Emanuel, 41/2 Monate) in meine Reihe kommen könnte. Er saß dort schon beim Abflug, sie kam dann nach, als Emanuel satt war. Danach hatten die beiden permanent etwas zu tun mit dem Kleinen, der sehr niedlich war. Aber auf jeden Fall habe ich so erfahren, dass  der eigentliche Flieger aus Santiago es nicht bis nach Frankfurt geschafft hatte und wir deshalb mit einer Ersatzmaschine fliegen. Alle die direkt weitergebucht hatten bis Santiago müssen eine Nacht in Madrid bleiben (auf Kosten der LAN, versteht sich) und dann geht es morgen weiter. So wurde doch noch ein Schuh draus...
Leider hatte das Chaos dann zur Folge, dass mein Gepäck nicht auf dem Gepäckband war. Bis man dort ist, ist man fast eine halbe Stunde unterwegs. Erst läuft man sich die Hacken ab, dann fährt man mit dem Madrider SkyTrain, dann läuft man wieder ewig, durch die Passkontrolle und siehe da, das Gepäckband ganz hinten, da soll das Gepäck kommen. Das ist auch so eine unausgesprochene Regel, glaube ich, nie das Gepäckband benutzen, was ganz vorne ist. Wir waren die einzigen Passagiere in der Halle (und nicht mal viele, weil die Santiago-Leute vorher abgefangen worden waren), aber es muss das hinterste Gepäckband sein...;o)
Und meines war nicht da. Erst gingen alle Gepäckstücke weg, die da so auf dem Band lagen und dann stoppte das Band. Ok, dachte ich, das Gepäck gleich in Madrid verloren... hätte ja nicht sein müssen. Aber auch hier war ich nicht alleine, noch drei andere Passagiere (unter anderem zwei Damen, die sich schon in Frankfurt am LAN-Schalter furchtbar spanisch aufgeregt hatten) hatten auch kein Gepäck. Und schon erschien wie aus dem Nichts eine kompetente Angestellte vom Flughafen, nahm uns die Gepäckabschnitte ab und kam nach ein paar Minuten wieder mit einer Erfolgsmeldung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gepäck mit bei den Santiago-Reisenden gelandet ist und von dort dann den langen Weg auf das Gepäckband noch antreten musste.
Die Taxis sind am Flughafen super organisiert. Da steht jemand und weist den Taxis die Passagiere zu. Kein Gedrängel, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich alleine war...;o)
Mein Hostel gefällt soweit erst einmal sehr gut. Das Zimmer ist zwar klein, aber alles sauber. Der Service am Desk war super und es ist eben ein Hostel, kein Hotel. Dafür aber auch nicht so teuer, das war für mich eben auch wichtig.
Direkt gegenüber ist das Caixa-Forum und irgendwelche anderen Sehenswürdigkeiten sind ebenfalls fußläufig zu erreichen. Welche, habe ich schon wieder vergessen, da mache ich mich morgen nochmal schlau. Jetzt geht es erst einmal ins Bett.

My Review Of The Place I Stayed



Loading Reviews
Slideshow Report as Spam

Comments

Schweeni on

Na Mensch Claudia, wenn das so wieter geht kannst du ja hier noch ne Menge schreiben, wünsche dir auf alle Fälle viele Spassssss ! :)

Stefan on

Daran sieht man was gute Pläne wert sind...nichts!

Gunnar on

... und am Ende wird alles gut ! :-) Mit Deinen lebendigen Schilderungen übertriffst Du jeden Film und machst mich sehr neugierig auf weitere Einträge !

Claudi on

... genau, pläne sind dazu da, über den haufen geworfen zu werfen. letztlich wird
es so passieren, wie es passieren soll, damit du zum rechten zeitpunkt am
rechten ort bist + das passende erleben kannst, weißt bescheid!!! :-D

Add Comment

Use this image in your site

Copy and paste this html: