Opernhäuser, Wellen und Gesangseinlagen…
Trip Start
Jan 04, 2012
1
40
47
Trip End
Jun 28, 2012
In Sydney stellte sich heraus was für ein Glück wir mit unserem Parkplatz vor der Stadt hatten, denn bis vor unser Hotel hätte ich zur Rushhour echt nich fahren wollen!! Dafür hatten wir natürlich den Vorteil ziemlich zentral zu wohnen und zu allen Sehenswürdigkeiten zu Fuss hin laufen zu können. Natürlich wurde die Harbour Bridge und das Opernhaus besucht. Fotos nicht zu knapp gemacht und auf einer Parkbank ein wenig die Aussicht genossen. Das ist wirklich beeindruckend und so irreal, auf einmal selbst vor den Gebäuden zu stehen, die man sonst nur von Bildern kennt. Darin waren wir uns beide einig!!
Weiter ging es dann in den botanischen Garten, wo Flughunde in den Bäumen hingen, nich nur ein, zwei, sondern hunderte!! Ausserdem jede Menge Kakadus und irgendwelche großen Vögel mit nem halben Meter langen, krummen Schnabel. Die hab ich bis jetz auch noch nirgendwo gesehen. Wirklich beeindruckend, vor allen Dingen wenn die Skyline die ganze Zeit im Hintergrund zu sehen ist und man sich bewusst ist eigentlich mitten in der Innenstadt zu sein, von dem ganzen Lärm aber keinen Mux hört…
Danach hatten wir vor ein wenig auf einer kleinen Landzunge zu entspannen von der man einen super Blick auf Opernhaus und Harbour Bridge im Hintergrund hat. Wir dachten es wär doch ne coole Idee ein bisschen näher ans Wasser zu gehen, sich auf die Steine am Ufer zu setzen und mit den Füssen ein wenig zu planschen. Wir waren auch nach einer Minute, in der wir auf den Steinen saßen, immer noch überzeugt von der Idee, doch dann wurde uns bewusst warum die Brücke Harbour Bridge heisst… Um das Opernhaus drum zu ist ein innerstädtischer Hafen. Und was haben Häfen so an sich? Richtig, es fahren in der Regel Schiffe rein und raus. Die Schiffe machen im Wasser dann was? Richtig, sie verursachen Wellen. Und was machen Wellen mit der Wasserhöhe? Richtig, die ändert sich dann auf einmal ganz schnell, so dass unser trockener Stein am Ufer auf einmal gar nich mehr so trocken war :D Ich hatte aber noch Glück und mich hats nur halb erwischt, dafür hat Marions Kleid aber nen ganz schönen Schwall abbekommen :D Dass hiess, noch ne halbe Stunde länger in der Sonne relaxen und sich trocknen lassen. Na gut, war bei der Aussicht jetz auch nich soo schlimm ;)
Am zweiten Tag ging es dann wieder auf eine Fähre und nach Manley. Wir waren uns einig, es hätte auch ebenso gut Miami heissen können. Moderne Hochäuser direkt am Kilometer langen Strand der von Palmen und Strassencafes gesäumt war. Im Meer waren zig Surfer unterwegs und die, die gerade keine Lust haben, haben sich auf der Uferpromenade präsentiert ;) Naja, muss man mal gesehen haben, aber Urlaub hier?? Wer's mag… Wir haben uns einen gechillten Nachmittag am Strand gegönnt und sind Abends dann wieder zurück ins Hotel. Einmal, haben wir uns gesagt muss man in Sydney aber auch losgehen. Da es Sonntag war, war in den meisten Bars nicht soo viel los, weshalb wir uns für eine Kneipe, aus der lautes Gelächter kam, entschieden. Schnell erschloss sich uns auch der Grund für das lauthalse Gelächter. Wir waren in einer Karaokebar gelandet J Mein erstes Mal in einer Karaokebar!! ;) Es war echt amüsant anzuschauen wie Einige den Laden richtig auf Stimmung brachten. Auch wenn die Sänger sich alle ihrer Stimme nicht schämen mussten waren doch einige kuriose Gestalten dabei. Am meisten brachte uns ein 50 jähriger Glatzkopf zum Schmunzeln, der seine Anzughose so hoch gezogen hatte, dass sie ihm überm Bauchnabel sass und nicht mehr bis über die Fussgelenke reichte!! Das schärfste war aber, dass er dazu ACDC gesungen hat, und wie!! Er ist auf der Bühne rumgehüpft, hat Luftgitarre wie ein Verrückter gespielt und laut dabei gegrölt, echtes Entertaining;) Nach seinem Auftritt kam er dann breit grinsend in unsere Richtung… …und nahm am Tisch hinter uns Platz ;) Es dauerte aber keine viertel Stunde mehr bis er uns ansprach ob wir beide in den Flitterwochen wären? :D (insgesamt haben wir das glaube ich drei Mal in den drei Wochen gehört, keine Ahnung ob Pärchen in Australien nie zusammen Urlaub machen bevor die verheiratet sind:D) wir wiegelten lächelnd ab und er stellte sich uns als Collin vor. Zehn Minuten später kam auch Collins asiatischer Freund Joe nach seinem Genesisauftritt dazu und wir erfuhren, dass Collin vor 20 Jahren aus Neuseeland ausgewandert ist und Joe schon eine Zeit lang in Deutschland war. Er fand es ganz besonders witzig sich an deutsche Städtenamen zu erinnern und erwartete auch wohl von uns ein Lachen. Derweil zollte Collin jedem Sänger mit einem dreifach wiederholten „very good, very, very good", wobei er jedes Mal die Unter- über die Oberlippe zog, seinen Respekt. Schließlich sind wir ihm sogar so ans Herz gewachsen, dass er uns seine Traumfrau vorstellte. Eine ungefähr dreißig Jährige mit langen braunen Haaren, aufgeblasener Oberweite und Highheels, Typ Daniela Katzenberger. Leider habe sie nicht mit ihm Essen wollen und wäre jetzt mit dem Typen zusammen der gerade irgendein, noch nie zuvor gehörtes Heavymetal-lied ins Mikro grölte und Russell Brand zum Verwechseln ähnlich sah :D… Kurz bevor wir dann gehen wollten kam Collin schließlich auf die Idee seinen nächsten Auftritt uns zu widmen und so bekamen wir vor dem nächsten ACDC-lied einen persönlichen Gruß von der Bühne :D Danach war definitiv Sense… Auf dem Weg zum Hotel hatten wir eine Menge zu lachen und waren uns beide sicher noch nie so viele verrückte Menschen auf einem Haufen gesehen zu habe… ein wirklich lustiger Abend!!
Schließlich kehrten wir auch Sydney den Rücken und es ging weiter in die Bäume und Berge ;)
Cya…
Weiter ging es dann in den botanischen Garten, wo Flughunde in den Bäumen hingen, nich nur ein, zwei, sondern hunderte!! Ausserdem jede Menge Kakadus und irgendwelche großen Vögel mit nem halben Meter langen, krummen Schnabel. Die hab ich bis jetz auch noch nirgendwo gesehen. Wirklich beeindruckend, vor allen Dingen wenn die Skyline die ganze Zeit im Hintergrund zu sehen ist und man sich bewusst ist eigentlich mitten in der Innenstadt zu sein, von dem ganzen Lärm aber keinen Mux hört…
Danach hatten wir vor ein wenig auf einer kleinen Landzunge zu entspannen von der man einen super Blick auf Opernhaus und Harbour Bridge im Hintergrund hat. Wir dachten es wär doch ne coole Idee ein bisschen näher ans Wasser zu gehen, sich auf die Steine am Ufer zu setzen und mit den Füssen ein wenig zu planschen. Wir waren auch nach einer Minute, in der wir auf den Steinen saßen, immer noch überzeugt von der Idee, doch dann wurde uns bewusst warum die Brücke Harbour Bridge heisst… Um das Opernhaus drum zu ist ein innerstädtischer Hafen. Und was haben Häfen so an sich? Richtig, es fahren in der Regel Schiffe rein und raus. Die Schiffe machen im Wasser dann was? Richtig, sie verursachen Wellen. Und was machen Wellen mit der Wasserhöhe? Richtig, die ändert sich dann auf einmal ganz schnell, so dass unser trockener Stein am Ufer auf einmal gar nich mehr so trocken war :D Ich hatte aber noch Glück und mich hats nur halb erwischt, dafür hat Marions Kleid aber nen ganz schönen Schwall abbekommen :D Dass hiess, noch ne halbe Stunde länger in der Sonne relaxen und sich trocknen lassen. Na gut, war bei der Aussicht jetz auch nich soo schlimm ;)
Am zweiten Tag ging es dann wieder auf eine Fähre und nach Manley. Wir waren uns einig, es hätte auch ebenso gut Miami heissen können. Moderne Hochäuser direkt am Kilometer langen Strand der von Palmen und Strassencafes gesäumt war. Im Meer waren zig Surfer unterwegs und die, die gerade keine Lust haben, haben sich auf der Uferpromenade präsentiert ;) Naja, muss man mal gesehen haben, aber Urlaub hier?? Wer's mag… Wir haben uns einen gechillten Nachmittag am Strand gegönnt und sind Abends dann wieder zurück ins Hotel. Einmal, haben wir uns gesagt muss man in Sydney aber auch losgehen. Da es Sonntag war, war in den meisten Bars nicht soo viel los, weshalb wir uns für eine Kneipe, aus der lautes Gelächter kam, entschieden. Schnell erschloss sich uns auch der Grund für das lauthalse Gelächter. Wir waren in einer Karaokebar gelandet J Mein erstes Mal in einer Karaokebar!! ;) Es war echt amüsant anzuschauen wie Einige den Laden richtig auf Stimmung brachten. Auch wenn die Sänger sich alle ihrer Stimme nicht schämen mussten waren doch einige kuriose Gestalten dabei. Am meisten brachte uns ein 50 jähriger Glatzkopf zum Schmunzeln, der seine Anzughose so hoch gezogen hatte, dass sie ihm überm Bauchnabel sass und nicht mehr bis über die Fussgelenke reichte!! Das schärfste war aber, dass er dazu ACDC gesungen hat, und wie!! Er ist auf der Bühne rumgehüpft, hat Luftgitarre wie ein Verrückter gespielt und laut dabei gegrölt, echtes Entertaining;) Nach seinem Auftritt kam er dann breit grinsend in unsere Richtung… …und nahm am Tisch hinter uns Platz ;) Es dauerte aber keine viertel Stunde mehr bis er uns ansprach ob wir beide in den Flitterwochen wären? :D (insgesamt haben wir das glaube ich drei Mal in den drei Wochen gehört, keine Ahnung ob Pärchen in Australien nie zusammen Urlaub machen bevor die verheiratet sind:D) wir wiegelten lächelnd ab und er stellte sich uns als Collin vor. Zehn Minuten später kam auch Collins asiatischer Freund Joe nach seinem Genesisauftritt dazu und wir erfuhren, dass Collin vor 20 Jahren aus Neuseeland ausgewandert ist und Joe schon eine Zeit lang in Deutschland war. Er fand es ganz besonders witzig sich an deutsche Städtenamen zu erinnern und erwartete auch wohl von uns ein Lachen. Derweil zollte Collin jedem Sänger mit einem dreifach wiederholten „very good, very, very good", wobei er jedes Mal die Unter- über die Oberlippe zog, seinen Respekt. Schließlich sind wir ihm sogar so ans Herz gewachsen, dass er uns seine Traumfrau vorstellte. Eine ungefähr dreißig Jährige mit langen braunen Haaren, aufgeblasener Oberweite und Highheels, Typ Daniela Katzenberger. Leider habe sie nicht mit ihm Essen wollen und wäre jetzt mit dem Typen zusammen der gerade irgendein, noch nie zuvor gehörtes Heavymetal-lied ins Mikro grölte und Russell Brand zum Verwechseln ähnlich sah :D… Kurz bevor wir dann gehen wollten kam Collin schließlich auf die Idee seinen nächsten Auftritt uns zu widmen und so bekamen wir vor dem nächsten ACDC-lied einen persönlichen Gruß von der Bühne :D Danach war definitiv Sense… Auf dem Weg zum Hotel hatten wir eine Menge zu lachen und waren uns beide sicher noch nie so viele verrückte Menschen auf einem Haufen gesehen zu habe… ein wirklich lustiger Abend!!
Schließlich kehrten wir auch Sydney den Rücken und es ging weiter in die Bäume und Berge ;)
Cya…

