Hasankeyf - an den Ufern des Tigris
Trip Start
Feb 01, 2011
1
26
27
Trip End
Jul 11, 2011
Wir sind schon um halb eins in Hasankeyf angekommen und wurden auch praktisch direkt vor dem Lehrerhaus (unsere erste Wahl) und dem Motel (2. Wahl) gegenüber rausgeschmissen. Wir haben direkt ein super Luxuszimmer im Lehrerhaus bekommen. Zwar Doppelstockbetten, aber ein eigener Fernseher, Couch und sogar ein Kühlschrank sind vorhanden. Zudem gibt es auch ein blitzsauberes Luxusbad mit westlichem Klo und toller Dusche!
Das Dorf liegt direkt am Tigris - das ist auch sein Verhängnis, denn durch ein großes Staudammprojekt, soll in naher Zukunft die gesamte Gegend überflutet werden. Hasankeyf ist daher seit 2008 auf die Liste der 100 meist bedrohten Kulturerbe.
Nach unserer Ankunft haben wir auf einer Terrasse direkt über dem Tigris Mıttag gegessen. Sehr schön. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass hier eine extreme Hitze herrscht - bestimmt 35, gefühlt noch viel mehr. Es gibt kaum Wind und auch kaum Schatten, keine einzige Wolke am Himmel. Nach dem Ankommen im Lehrerhaus und dem Mittag haben wir daher erstmal eine Mittagspause im Internetcafe eingelegt.
Nachmittags haben wir die alte Burg und Höhlenanlagen besichtigt und ein Guide hat uns dann auch noch sein Haus in einer Höhle gezeigt. Um da hinzukommen, war es aber eine ganz schöne Kletterpartie! Wir hatten zudem sogar ‚Polizeischutz', der lungerte da auch irgendwie rum und war wohl ein Freund von unserem Guide. Naja, abends haben wir dann noch am Tigris gegessen und den Sonnenuntergang hinter den Hügeln über dem Fluss genossen. Ich wollte ja auch gerne meine Füße ins Wasser strecken, aber es fehlte die Zeit und zudem haben wir auch keine Frau am Wasser gesehen. Nur Kuh-, Schaf- und Ziegenherden und eine Gänsefamilie, sowie einige Teenagerjungs, die im Fluss geschwommen sind.
Nach einer heißen (nur temperaturtechnisch ;) ) Nacht im Lehrerhaus, haben wir heut Morgen noch türkisch gefrühstückt und uns dann um 10 Uhr an die Straße gestellt um auf den Bus nach Van zu warten, der wohl einmal täglich zwischen 10 und 10:30 Uhr da vorbeifährt. Aber der Bus kam und kam nicht und keiner wusste genau, ob wir ihn verpasst haben oder ob er noch kommt. Wir haben dann einen Deutsch-Türken getroffen, der meinte, es wäre besser nach Batman (ja, die Stadt heißt wirklich so ;) ) zu fahren. Das haben wir in einem mehr als überfüllten Dolmus dann gemacht. Danach wurden wir in einen ebenfalls vollen Dolmus nach Tatvan verfrachtet und da mussten wir nochmal nach Van umsteigen. Der Fahrer des letzten Dolmus hat uns dann aber netterweise direkt an unserem Hotel abgesetzt. Wir waren von 11 bis 19 Uhr unterwegs auf huckeligen Straßen. Im zweiten Dolmus waren immerhin die Leute nett. Haben sich gefreut, dass wir ein bisschen Türkisch konnten, obwohl die alle Kurdisch gesprochen haben. Dann als es etwas leerer wurde, hat sich ein alter Opi neben mich gesetzt. Der ist mit einer bestimmt 30 Jahre (oder mehr) jüngeren Frau und einem vielleicht 10 jährigen Jungen gereist. Wir dachten, Tochter und Enkelsohn. Aber er erzählte mir dann in einem Türkisch-Kurdisch Mix, er habe 3 Frauen und 52 Kinder!!! Julia hat derweil auf Durchzug geschaltet mit ihrem IPod und so musste ich so tun, als verstünde ich ihn. Julia meinte dann, dass ich aufpassen soll, falls er mich als seine vierte Ehefrau haben will und ich dann die nächsten 20 Kinder gebären muss! :D
Das Dorf liegt direkt am Tigris - das ist auch sein Verhängnis, denn durch ein großes Staudammprojekt, soll in naher Zukunft die gesamte Gegend überflutet werden. Hasankeyf ist daher seit 2008 auf die Liste der 100 meist bedrohten Kulturerbe.
Nach unserer Ankunft haben wir auf einer Terrasse direkt über dem Tigris Mıttag gegessen. Sehr schön. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass hier eine extreme Hitze herrscht - bestimmt 35, gefühlt noch viel mehr. Es gibt kaum Wind und auch kaum Schatten, keine einzige Wolke am Himmel. Nach dem Ankommen im Lehrerhaus und dem Mittag haben wir daher erstmal eine Mittagspause im Internetcafe eingelegt.
Nachmittags haben wir die alte Burg und Höhlenanlagen besichtigt und ein Guide hat uns dann auch noch sein Haus in einer Höhle gezeigt. Um da hinzukommen, war es aber eine ganz schöne Kletterpartie! Wir hatten zudem sogar ‚Polizeischutz', der lungerte da auch irgendwie rum und war wohl ein Freund von unserem Guide. Naja, abends haben wir dann noch am Tigris gegessen und den Sonnenuntergang hinter den Hügeln über dem Fluss genossen. Ich wollte ja auch gerne meine Füße ins Wasser strecken, aber es fehlte die Zeit und zudem haben wir auch keine Frau am Wasser gesehen. Nur Kuh-, Schaf- und Ziegenherden und eine Gänsefamilie, sowie einige Teenagerjungs, die im Fluss geschwommen sind.
Nach einer heißen (nur temperaturtechnisch ;) ) Nacht im Lehrerhaus, haben wir heut Morgen noch türkisch gefrühstückt und uns dann um 10 Uhr an die Straße gestellt um auf den Bus nach Van zu warten, der wohl einmal täglich zwischen 10 und 10:30 Uhr da vorbeifährt. Aber der Bus kam und kam nicht und keiner wusste genau, ob wir ihn verpasst haben oder ob er noch kommt. Wir haben dann einen Deutsch-Türken getroffen, der meinte, es wäre besser nach Batman (ja, die Stadt heißt wirklich so ;) ) zu fahren. Das haben wir in einem mehr als überfüllten Dolmus dann gemacht. Danach wurden wir in einen ebenfalls vollen Dolmus nach Tatvan verfrachtet und da mussten wir nochmal nach Van umsteigen. Der Fahrer des letzten Dolmus hat uns dann aber netterweise direkt an unserem Hotel abgesetzt. Wir waren von 11 bis 19 Uhr unterwegs auf huckeligen Straßen. Im zweiten Dolmus waren immerhin die Leute nett. Haben sich gefreut, dass wir ein bisschen Türkisch konnten, obwohl die alle Kurdisch gesprochen haben. Dann als es etwas leerer wurde, hat sich ein alter Opi neben mich gesetzt. Der ist mit einer bestimmt 30 Jahre (oder mehr) jüngeren Frau und einem vielleicht 10 jährigen Jungen gereist. Wir dachten, Tochter und Enkelsohn. Aber er erzählte mir dann in einem Türkisch-Kurdisch Mix, er habe 3 Frauen und 52 Kinder!!! Julia hat derweil auf Durchzug geschaltet mit ihrem IPod und so musste ich so tun, als verstünde ich ihn. Julia meinte dann, dass ich aufpassen soll, falls er mich als seine vierte Ehefrau haben will und ich dann die nächsten 20 Kinder gebären muss! :D

