Banda islands

Trip Start Sep 24, 2010
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Trip End Dec 23, 2010


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Where I stayed
Delfika Guesthouse 2
Homestay - Pulau Hatta

Flag of Indonesia  , Maluku,
Monday, November 15, 2010

So, nach 12 Stunden Warten ging es dann
nun tatsächlich los, das Versorgungsschiff
aus Jakarta hatte wohl Verspätung. Aber
zuvor mußten wir ja noch einsteigen. Das
war garnicht so einfach. Denn rund 500
Leute mit Massen an Gepäck versuchten
gleichzeitig über zwei schmale Zugänge ein-
und auszusteigen. Das totale Chaos. Selbst
bei nur 50 Leuten, wie bei der Ankunft in
Bandanaira, kriegen sie es einfach nicht
ordnungsgemäß hin. ;) Nach
schätzungsweise 20 min Geschrei, Gedränge
und sängender Hitze waren die einzigen
zwei Touris dann schliesslich an Board.
Promt wurden wir auch gleich von einem
der Schiffskochs angesprochen, ob wir eine
Kabine haben möchten. Nach kurzem
Feilschen um die schwarz verhökerte Kabine
lagen wir kurz darauf in einem
klimatisierten 6qm Raum auf einer sehr
bequemen Bridge. Ich war froh über ein Bett für die Nacht, denn für
Taschendiebstehle, vor allem in solch
Gewühle und in der Economy class, sind die
Pelnischiffe bekannt. Am nächsten Morgen
mußten wir uns dann schließlich doch in die
Billigklasse begeben, da
höherrangiges Personal aus Jakarta dabei
war jede Kabine zu überprüfen. Das war
den Jungs sichtlich unangenehm, aber halb
so wild, wir hatten sehr gut
geschlafen. So haben wir die letzten sieben
Stunden neben spielenden Kindern,
schlafenden Opis, Handymusik kleinen
Kakalaken, vorbeikommenden
Decken-,Kissen-,Schuh-,Reis- und
Krimskramsverkäufern ... irgendwie
rumgebracht und sind gut in den Banda
islands angekommen. Am ersten Tag auf hier auf den Bandas
haben wir uns gleich den anderen sechs
Touristen hier angeschlossen und haben eine
ganztages Inseltour unternommen.

http://maps.google.com/?q=http%3A//apps.cealogs.co.uk/viewer/logs/ea6c66dbd2601285401b11ecadf21740/log.kmz

Neben Schnorchel und einen Dorfspaziergang hat
man uns die so berühmtem
Nutmegplantagen, oder was davon übrig
ist, gezeigt. Nutmegs (Muskatnuss) waren im
17. und 18. Jahrhundert, als die
Bandas (spice islands) noch niederländische/
portugiesische Kolonie waren, soviel Wert wie Gold und wurden in großem Stil
hauptsächlich nach Europa exportiert. Von
diesen gloreichen Zeiten ist, abgesehen vom
Fort und den netten Kolonialhäuschen, nicht
mehr viel übrig. Die Menschen sind Selbstversorger und leben überwiegend vom
Fischfang.

Den 666m hohen Vulkan Gunung
Api hab ich dann noch an einem sehr
frühem Morgen mit zwei Briten in 1 1/2 Stunden erklommen - super Ausblick.
Der letzte Ausbruch war 1988 und seit dem gilt er,
trotz eines kleinen Erdbebens vor zwei
Wochen und heissem, dampfendem Gestein
auf dem Gipfel, als schlafend.
Die Beiden reisen ein Jahr, waren schon ein
paar Wochen hier und haben mir von der
Möglichkeit eines Homestays auf der
südostlichsten Insel erzählt (Rosarie-Bandanaira). Es ging dann
also für zwei Tage auf Pulau Hatta.

http://maps.google.com/?q=http%3A//apps.cealogs.co.uk/viewer/logs/303e89b65397d2b531472157df7989b9/log.kmz

 Eine kleine Insel mit 2 Dörfern und ungefähr
1000 Einwohnern. Einzige Frischwasserquelle ist das gesammelte
Regenwasser von den Dächern. Momentan
ist jedoch eine etwas trockenere Jahreszeit,
sodaß unsere Tonnen leer waren und wir
alle wasserabhängigen Tätigkeiten des
täglichen Lebens, und damit mein ich
wirklich alle ;), ins Meer verlegen mußten.
Garnich so einfach.
Auf der einstündigen Hinfahrt hab ich mich
mit einem jungen Fischer unterhalten, der mich
mit ein paar Brocken Englisch zu sich
nach Hause (natürlich für ein kleines
Entgeld-immernoch lukrativer als Fischen)
eingeladen hat. Er hat immer was von
Casava (Maniok) erzählt. Ich glaube er hat
sich etwas Gedanken um meine
Verpflegung gemacht. Da es hier aber
immer Fisch gibt und ich schon einiges
gewöhnt bin, wäre das bestimmt kein
Problem. Ich habe ihm immer gesagt
"vielleicht, vielleicht, mal sehen, ich komme
Montag zurück und rufe an".
Heute frueh bei der Ankunft in Bandanaira war ich dann echt erstaunt als er
mich freudestrahlend begrüßte. "Er hat
doch nicht wirklich drei Tage auf mich
gewartet?" Doch hat er! Eigentlich wollte ich
mal eine kleine Homestaypause einlegen.
Aber ich bring es nicht übers Herz den
Armen abblitzen zu lassen. Also geht es
morgen mit Vitri und seinem Boot auf Pulau
Run zu seiner Familie und danach noch ein
paar Tage nach Pulau Ai bevor es am
Sonntag mit der "Kelimutu"-Fähre (erste Klasse mit Kabine ;) ) in
schätzungsweise 2 Tagen auf die Kei
islands nach Tual geht.... Nun sitze ich hier
schon ein Weilchen auf dem Dach des
Guesthouses direkt am Wasser und fast
jedem der bestimmt 15 Boote habe ich nach
einem "Hello Mr."(oft das einzige Englisch
was man min 20 mal am Tag hört )
zurückgewunken. Echt nett, oder ? Da die
einzigen internetfähigen Computer hier in
der Schule stehen und die Nutzung oft nur
nach Schulschluß und mit Rücksprache des
Schlüsselwartes möglich ist, gestaltet sich
das Hochladen der Bilder etwas schwieriger.
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Comments

stefan on

herrlich :)

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