Abenteuer im Busch
Trip Start
Apr 29, 2006
1
8
21
Trip End
Jun 04, 2006
Die ueber der Felswand aufgehende Sonne weckte uns nach einer kuehlen Nacht. Nach dem Fruehstueck packten wir nicht gleich zusammen, sondern gingen zuerst auf den Windjana Gorge Walk. In wenigen Schritten Entfernung an diversen Suesswasserkrokodilen vorbei gings ueber Sandbaenke und durch Buschland durch die weite Schlucht bis zu einer voellig unspektakulaeren Stelle mit dem Schild "END OF TRAIL" - und dann den ganzen Weg zurueck. Toll.
Zurueck im Camp freuten wir uns, endlich in die nahe Gibb River Road einzubiegen. Doch die Freude waehrte nicht lange: Keine 16km auf selbiger unterwegs, platzte bereits der rechte Hinerreifen! Dass das passieren kann, wussten wir ja, aber so schnell? Ja nu. wir machten uns auf die Suche nach Ersatzreifen (wir haben nur einen) und dem Werkzeug. Wenigstens war alles da, doch Adi setzte den Wagenheber an der falschen Stelle an, so dass das kaputte Rad zwar abging, aber das neue nicht ran, weil zu wenig hoch.
Gluecklicherweise kam gerade zu diesem Zeitpunkt das erste Auto vorbei. Mit Hilfe des Wagenhebers der zwei Bayern an der richtigen Stelle konnten wir dann das Ersatzrad problemlos montieren. Das naechste Problem war dann, dass der Ersatzreifen viel zu wenig Druck hatte. Doch, oh Wunder, kam da das naechste Auto mit einem bestens ausgeruesteten Australier vorbei. Auf die Frage nach einem Kompressor antwortete er, "Sure, I'll fix that up for you" - und tat das auch. Nach weniger als einer Stunde waren wir wieder on the road, aber diesmal viel vorsichtiger und langsamer als zuvor. Schliesslich hatten wir ja keinen Spare Tire mehr!
Also galt es, diesen so bald wie moeglich zu ersetzen. Nach wenigen Stunden auf der abwechslungsreichen, diverse Huegelzuege querenden Gibb River Road, kamen wir schliesslich zum Imintji Camp - und tatsaechlich fand sich da eine Garage. Eigentlich eher ein offener Schuppen mit Wohnteil und diverser herumliegender Schrott liessen an sich nicht allzu viel Gutes erwarten. Doch unsere Skepsis verflog, als uns ein sympathischer Typ mit Schweizer Taechlikappe freundlich gruesste und den bekannten Satz sagte: "Sure, I'll fix that up for you".
Auf die Kappe angesprochen, sagte er uns, seine Freundin sei Schweizerin. Kurz darauf lernten wir die Fribourgerin kennen. Wir unterhielten uns mit ihr auf Schweizerdeutsch in der offenen Garage mit diversen Schweizer Andenken. Darunter ein Kalender mit dem Bild von Ronco s/Ascona. Verrueckt, da ist man wirklich in the middle of nowhere, und blickt auf ein Foto mit dem Ort, wo die Firma des Software-Herstellers, mit dem Adi in den letzten Jahren intensiv zusammengearbeitet hat! Aber auch solche Begegnungen sind irgendwie typisch fuer Australien, und dies war wirklich eine unvergessliche Erfahrung. Da uns jedoch der ganze Vorfall eine menge Zeit gekostet hatte, schafften wir es nicht mehr ganz bis zu unserem Etappenziel und so machten wir kurz vor dem Einnachten unser erstes Bushcamp, etwas abseits der Strasse bei einem kleinen Weiher. Ein bisschen unheimlich war es aber schon, und jedes Geraeusch liess uns hellhoerig werden. Spaeter verflog aber unsere Angst und wir schliefen ruhig.
Zurueck im Camp freuten wir uns, endlich in die nahe Gibb River Road einzubiegen. Doch die Freude waehrte nicht lange: Keine 16km auf selbiger unterwegs, platzte bereits der rechte Hinerreifen! Dass das passieren kann, wussten wir ja, aber so schnell? Ja nu. wir machten uns auf die Suche nach Ersatzreifen (wir haben nur einen) und dem Werkzeug. Wenigstens war alles da, doch Adi setzte den Wagenheber an der falschen Stelle an, so dass das kaputte Rad zwar abging, aber das neue nicht ran, weil zu wenig hoch.
Gluecklicherweise kam gerade zu diesem Zeitpunkt das erste Auto vorbei. Mit Hilfe des Wagenhebers der zwei Bayern an der richtigen Stelle konnten wir dann das Ersatzrad problemlos montieren. Das naechste Problem war dann, dass der Ersatzreifen viel zu wenig Druck hatte. Doch, oh Wunder, kam da das naechste Auto mit einem bestens ausgeruesteten Australier vorbei. Auf die Frage nach einem Kompressor antwortete er, "Sure, I'll fix that up for you" - und tat das auch. Nach weniger als einer Stunde waren wir wieder on the road, aber diesmal viel vorsichtiger und langsamer als zuvor. Schliesslich hatten wir ja keinen Spare Tire mehr!
Also galt es, diesen so bald wie moeglich zu ersetzen. Nach wenigen Stunden auf der abwechslungsreichen, diverse Huegelzuege querenden Gibb River Road, kamen wir schliesslich zum Imintji Camp - und tatsaechlich fand sich da eine Garage. Eigentlich eher ein offener Schuppen mit Wohnteil und diverser herumliegender Schrott liessen an sich nicht allzu viel Gutes erwarten. Doch unsere Skepsis verflog, als uns ein sympathischer Typ mit Schweizer Taechlikappe freundlich gruesste und den bekannten Satz sagte: "Sure, I'll fix that up for you".
Auf die Kappe angesprochen, sagte er uns, seine Freundin sei Schweizerin. Kurz darauf lernten wir die Fribourgerin kennen. Wir unterhielten uns mit ihr auf Schweizerdeutsch in der offenen Garage mit diversen Schweizer Andenken. Darunter ein Kalender mit dem Bild von Ronco s/Ascona. Verrueckt, da ist man wirklich in the middle of nowhere, und blickt auf ein Foto mit dem Ort, wo die Firma des Software-Herstellers, mit dem Adi in den letzten Jahren intensiv zusammengearbeitet hat! Aber auch solche Begegnungen sind irgendwie typisch fuer Australien, und dies war wirklich eine unvergessliche Erfahrung. Da uns jedoch der ganze Vorfall eine menge Zeit gekostet hatte, schafften wir es nicht mehr ganz bis zu unserem Etappenziel und so machten wir kurz vor dem Einnachten unser erstes Bushcamp, etwas abseits der Strasse bei einem kleinen Weiher. Ein bisschen unheimlich war es aber schon, und jedes Geraeusch liess uns hellhoerig werden. Spaeter verflog aber unsere Angst und wir schliefen ruhig.


