Vancouver - the best place on Earth?

Trip Start Jul 11, 2009
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Trip End Jul 31, 2009


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Flag of Canada  , British Columbia,
Thursday, July 30, 2009

Wir schafften es, am Dienstag überraschend zeitig loszufahren und erreichten die 11 Uhr Fähre nach Vancouver. Zügig ging es dann zu Maya und Rob, welche früher zusammen mit Silvio, Nadine und Adi bei der CS in Zürich gearbeitet haben. Beide sind ursprünglich Kanadier und sind hier aufgewachsen, hatten lange Zeit in Zürich gelebt und sind nun nach Vancouver zurückgekehrt, als ihr Sohn Corey ins schulfplichtige Alter gekommen ist. Rob arbeitet aber immer noch als freischaffender Übersetzter für die CS in Zürich und kann so quasi „über Nacht" Schweizer Zeit die Übersetzungsaufträge von zu Hause aus erledigen.
Am ersten Tag in Vancouver gings gleich in den Stanley Park. Während die Familien an den Second Beach fuhren, schnappten wir uns zwei City Bikes und radelten um den ganzen Stanley Park. Unterwegs stoppten wir immer mal wieder, um Fotos zu machen und – wie sollte es anders sein: Geocaching zu betreiben.
Die Rundfahrt um den Stanley Park war genial, und wir kamen grade am Second Beach vorbei, als sich die Familien vom Strand zum Spielplatz verschoben. So konnten wir die Velos deponieren und Adi sprang kurz ins Wasser. Es war nämlich sehr warm in Vancouver, und die nächsten Tage sollte es noch heisser werden.
Danach fuhren wir wieder zurück zur Velovermietung und wurden dort von den anderen wieder mit dem Auto abgeholt. Von dort fuhren wir zum Jericho Yacht-Club. Vor der schönen Kulisse mit Sicht auf die Skyline assen wir dort zu Abend.

Am Mittwoch erkundeten wir auf eigene Faust die Vancouver City. Nach einem erfolglosen Caching-Versuch liessen wir es bleiben und konzentrierten uns mehr auf Shopping und Sightseeing. Gegen 13.30 kamen wir beim Harbour Centre mit dem bekannten Aussichtsturm an. Der Reiseführer empfahl uns den Besuch des Drehrestaurants, welches für einmal für so eine Location weder exorbitant teuer noch den Fokus mehr auf die Aussicht denn auf die Essensqualität legt. Im Gegenteil, die Bedienung war sehr freundlich, die Lasagne ausgezeichnet und der Blick auf die Stadt atemberaubend.
Weniger angenehm war das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel. Sie waren völlig überfüllt und da zur Zeit eine Rekordhitze herrschte, voller schwitzenden Leuten, uns natürlich eingeschlossen. Im Skytrain vom Harbour Centre zum Science Centre, der neuen vollautomatischen Bahn, sassen wir zudem an jeder Station einige Minuten fest wegen eines technischen Problems, eingepfercht in einer Masse von Leuten. Täglich möchten wir hier nicht die öV benützen müssen!
Am Science Centre stiegen wir schliesslich aus und bestiegen dort eine kleine Fähre, um nach Granville Island zu gelangen, wo wir wieder auf Familie Andermoser stiessen. Wir assen ein Glacé zusammen und trennten uns dann bald wieder, denn wir hatten mit Stephan Grimm abgemacht, ein Volleyball-Kollege von Adi, der hier im Sprachaufenthalt weilt.
Ausgerechnet am heutigen Tag schloss die Granville Island Brewery zwei Stunden früher als üblich für ihr jährliches Mitarbeiterfest! So tranken wir unser Bier dafür halt auf einer schönen Terrasse mit Meeranstoss in einem nahe gelegenen Pub. Anschliessend fuhren wir in die Denham Street, die gesäumt ist mit vielen verschiedenen Restaurants und Take Aways. Bei einem Vietnamesen, den Stephan kannte, assen wir gemeinsam zu Abend. Die Stadt füllte sich langsam: Alles strömte zur nahen English Bay, wo um 22 Uhr das grosse Feuerwerk stieg. Es waren Hunderttausende hier, aber so eng wie am Zürifäst wird es nie, da der Strand und die Uferpromenade sehr weitläufig sind. Das Feuerwerk war grandios, denn es findet im Sommer an mehreren Abenden ein Wettstreit verschiedener Länder statt, die die Feuerwerke inszenieren.
Wie üblich an solch grossen Veranstaltungen, war es äusserst mühsam, nach Hause zu kommen, da alle nach dem Feuerwerk gleichzeitig unterwegs waren. Nachdem mehrere Express-Busse in unsere Richtung mit „Full-Take next Bus“ angeschrieben an uns vorbeifuhren (wobei jeweils immer eine Viertelstunde dazwischen lag), gingen wir zu einer anderen, weniger frequentierten Station und bestiegen, den zum Glück noch halbleeren Bummler, zur 47sten Strasse, wo Maya und Rob wohnen.

Am Donnerstag schliesslich entschieden wir uns auf Empfehlung von Stephan für die Besteigung des Grouse Mountains, der Hausberg von Vancouver. 2.9 Kilometer, das tönt nicht nach viel, aber es ging 853 Höhenmeter fast gerade den Berg hoch und die Höchsttemperatur betrug 34 Grad! Pflotschnass kamen wir oben an, Adi musste sich gleich ein neues T-Shirt kaufen. Die Mühe hat sich aber gelohnt, die Fahrt mit der Seilbahn hätte 40 Dollar gekostet, die Fahrt nach unten nur 5. Leider war die Sicht auf Vancouver nicht so gut, da es sehr dunstig war.
Wieder unten, fuhren wir Richtung Lynn Canyon. Adi verpasste aber die richtige Abzweigung, und so landeten wir irrtümlicherweise im Lynn Headwater, also im Quellengebiet des Flusses, und nicht weiter unten im Canyon, welcher wegen seiner Hängebrücke besonders sehenswert ist. Leider merkten wir das erst, als wir nach einer halben Stunde Warten auf einen freien Parkplatz bei einer Infotafel ankamen. Schliesslich fanden wir dann den richtigen Ort, aber nur Adi machte sich auf den Weg zur Hängebrücke, Ada war totkaputt und döste währenddessen im Auto.
Auf dem Weg zurück „nach Hause“ luden wir Nadine, Seta und Silvio bei Granville Island auf – Silvio und Seta hatten sich dort einen neuen Haarschnitt verpassen lassen.
Unseren letzten Abend verbrachten wir alle zusammen schliesslich am Jericho Beach, wieder mit Aussicht auf die Skyline mit den hohen Bergen im Hintergrund, bei Take-Away Pizza, Sushi und (illegalerweise) mit Wein und Bier. Kurz nach Sonnenuntergang genehmigten wir uns sogar noch ein Bad im Meer und loggten unseren letzten Cache in Kanada.
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