Aufwaerts
Trip Start
Jul 02, 2009
1
6
18
Trip End
Jul 26, 2009
Sind gestern abend in Huaraz eingetroffen. Mit dem Superkomfortablen zweistoeckigen Bus von Cruz del Sur. Nachdem wir die 8 Millionen Einwohner von Lima zurueckgelassen hatten ging es am Meer entlang Richtung Huacho, das liegt 80 km entfernt. Auf der Fahrt links Meer und kalter Pazifik und rechts Wueste, riesige Sandduenen. Oben immer noch Nebel. Huacho ist auch nicht soo spektakulaer, obwohl wir nur durchgefahren sind. Dann biegt der Bus nach Osten ab und faehrt stetig nach oben. Es geht ein Tal entlang, mit Bergen, die absolut kahl sind bis auf Kakteen und nachdem wir weiter weg sind vom Ozean kommt auch die Sonne mit einem blauen Himmel. Die naechsten 6 Std. geht es nur nach oben. Zum Glueck eine Teerstrasse, da die Abgruende doch sehr tief sind. Es wird auch gruener mit Eukalyptusbaeumen. Bis zu einem Pass, mein Hoehenmeter zeigt nun exakt 4000 m. Das Panorama danach ist unglaublich. Eine ewige Hochebene mit trockenem Gras - es ist ja Winter und im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Und dazu ·Dire Straits im Ohr - great freedom feeling. Wir kommen am Nachmittag an. Hier wird es jezt schon um halb sechs dunkel. Wir werden von Luciana von unserer Bergsteigeragentur Andean Kingdom abgeholt. Die ist wirklich klasse. In ihrer Agentur liegen ueberall Kletterschuhe, Seile, Steigeisen, was man hier eben so braucht. Alles seeehr easy. Wir checken in unser Hospedaje ein, das direkt daneben ist und auf einen schoenen ruhigen Platz schaut. Einen Hacken sagt uns Luciana gleich. Ab morgen werden die Bauern hier streiken und fuer drei Tage kommt alles zum erliegen. Die sind sehr aggressiv und schiessen und werfen mit Steinen auf alles, was sich bewegt. Es werden keine Busse fahren und es wird Demos geben. Ach ja, jetzt schiesst gerade jemand draussen. ..
Wir gehen abend noch lecker essen trinken ein Cusquenja Cerveca.
Heute morgen weckt die Sonne. Stahlblauer Himmel. Der ist hier auf 3000m schon dunkler als unten. Fruestueck draussen. Es ist wirklich warm hier oben, die Sonne sehr intensiv. Staendig ballert es irgendwo. Alle Laeden sind geschlossen. Auf der Strasse viel Polizei und Demonstranten mit Eisenstangen. Wir fragen in der Touristinfo wo wir auf eigene Faust hingehen koennen. Unterschiedliche Aussagen. Wir kaufen Futter und gehen los zu einigen Ruinen mit einer fadenscheinigen Karte. Es geht aus Huaraz raus an einem Fluss entlang, der fast komplett zu ist mit Muell. Weiter oben waschen sie Waesche. Dann eine Staubstrasse in Richtung des Dorfes Marian. Viele Hoefe mit Getreide oder Maisfeldern - schwarzer und weisser Mais. Die Leute sind super nett. Gruessen. Die Frauen tragen alle merkwuerdige Huete. Vielleicht weiss ja jemand, der das liest, warum. Bekommen wir schon noch raus. Es geht stetig nach oben - heiss. Wir haben den Weg verloren und fragen. Auch hier wieder unterschiedliche Antworten - geradeaus - links - nein hier gar nicht. Wir folgen einem Weg. Da sind Dreckskoeter, die wirklich gefaehrlich sind. Schleichen uns wieder weg. Irgendwann beschliessen wir, dass der Weg komplett falsch ist und legen uns erstmal in die Sonne. Was auf 3000 m doch etwas verbrennend war ;-) Tolles Licht jetzt am Abend. Wieder abgestiegen und Siesta. Nachher Pisco Aperitiv ... Morgen vielleicht bouldern, soll hier tolle Felsen geben. Mal sehen.
Wir gehen abend noch lecker essen trinken ein Cusquenja Cerveca.
Heute morgen weckt die Sonne. Stahlblauer Himmel. Der ist hier auf 3000m schon dunkler als unten. Fruestueck draussen. Es ist wirklich warm hier oben, die Sonne sehr intensiv. Staendig ballert es irgendwo. Alle Laeden sind geschlossen. Auf der Strasse viel Polizei und Demonstranten mit Eisenstangen. Wir fragen in der Touristinfo wo wir auf eigene Faust hingehen koennen. Unterschiedliche Aussagen. Wir kaufen Futter und gehen los zu einigen Ruinen mit einer fadenscheinigen Karte. Es geht aus Huaraz raus an einem Fluss entlang, der fast komplett zu ist mit Muell. Weiter oben waschen sie Waesche. Dann eine Staubstrasse in Richtung des Dorfes Marian. Viele Hoefe mit Getreide oder Maisfeldern - schwarzer und weisser Mais. Die Leute sind super nett. Gruessen. Die Frauen tragen alle merkwuerdige Huete. Vielleicht weiss ja jemand, der das liest, warum. Bekommen wir schon noch raus. Es geht stetig nach oben - heiss. Wir haben den Weg verloren und fragen. Auch hier wieder unterschiedliche Antworten - geradeaus - links - nein hier gar nicht. Wir folgen einem Weg. Da sind Dreckskoeter, die wirklich gefaehrlich sind. Schleichen uns wieder weg. Irgendwann beschliessen wir, dass der Weg komplett falsch ist und legen uns erstmal in die Sonne. Was auf 3000 m doch etwas verbrennend war ;-) Tolles Licht jetzt am Abend. Wieder abgestiegen und Siesta. Nachher Pisco Aperitiv ... Morgen vielleicht bouldern, soll hier tolle Felsen geben. Mal sehen.



Comments
Huacho is Spitze
Heya Meister,
da muss ich doch jetzt noch was dazu schreiben. Also Huacho is Spitze allerdings ist der Panamerikanaableger den Ihr entlang gefahren seid natuerlich nix ... da muss man schon an den Pazifik :-)
Slds
Matze