The One Where we Partied in The Desert

Trip Start Unknown
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17
Trip End Ongoing


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Where I stayed
Salar de Uyuni

Flag of Bolivia  ,
Wednesday, November 25, 2009

Servus!!

In Uyuni angekommen, die bis jetzt mit abstand haesslichste Stadt die wir bis jetzt gesehen haben, sind wir schnell in ein Tour-Buero gegangen, da sich ein gewaltiger Sandsturm angenaehert hat. Wir waren zusammen mit einem Deutschen, 2 Englaendern und 2 Australiern, die wir alle in Potosi kennengelernt haben. Das Buero, Tito Tours, hat einen guten Eindruck gemacht und der Leiter hat uns alles genau erklaert, auch wenn er wegen des Sandsturmes ziemlich nervoes war und alle 2 Minuten vor die Tuer gegangen ist um zu schauen ob er schon vorbei war. Es gab naemlich vor 2 Wochen einen gewaltigen Sandsturm in einem Nachbardorf, bei dem einige Haueser zerstoert wurden. Nach kurzem ueberlegen entschlossen wir uns die 3 Tages Tour, allerdings in die "verkehrte" Richtung zu machen. Das heisst wir beginnen bei den Lagunen und sehen die Salzwueste erst am letzten Tag.

Nach einer Nacht in einem etwas gamligen Hostel, Joels Bett war alles andere als sauber, sind wir um 9 losgefahren. Unserer Gruppe kamen noch 2 Argentinier, ein Paerchen, dass wie sich spaeter herausgestellt hat auf ihrer Hochzeitsreise war, ein Mexikanischer Professor und ein ziemlich merkwurdiger Franzose/Schweizer, uns war bis zum Ende nicht klar wo er herkommt.

Der erste Tag bestand hauptsaechlich aus Autofahren. Der Jeep war angenehm, wir konnten sogar unseren iPod anschliessen und der Franzose war im anderen Auto untergebracht- es sollte also eine ruhige Fahrt werden. Da unser Fahrer, Ronaldo, ein Autofreak war und auch gerne aufs Gaspedal drueckte, rasten wir dem anderen Jeep voraus- Folge war ein Platten bereits nach der ersten Viertelstunde! Das Rad wurde jedoch schnell gewechselt und weiter ging es. Die Stimmung im Auto war zwar nicht mehr so gut, da es keinen zweiten Ersatzreifen mehr gab, und Ronaldo keineswegs langsamer fuhr als davor, die Ausicht besserte jedoch die Laune. Nach ein paar Studen gab es Mittagessen und dann fuhren wir weiter, auf ca. 5000m, zu den Geysieren. Nicht nur der kochende "Gatsch" war faszinierend, sondern vorallem auch die verschiedenen Farben des Bodens, ein gelb/gruen Gemisch. Nach einigen Fotos sind wir jedoch weitergefahren, da alle am erfrieren waren, nur nicht der Australiern, dieser ist, wie IMMER, mit kurzer Hose, kursem Leiberl und Flip-Flops rumgalufen und hat alle ausgelacht. Nach den Geysieren ging es zu einer warmen Quelle, ein heisser Swimmingpool auf 4500m! Nach kurzem Zoegern haben sich doch alle entschlossen reinzugehen, die Ueberwindung fand dann eher beim rausgehen statt. Die Gruppe hatte eingentlich vor in dem Pool zu uebernachten, die Guides draengten aber darauf zu fahren. Als Abschluss fuhren wir noch zu der Laguna Verde (gruene Lagune), als wir ankamen war es aber schon stockdunkel und wir haben genau nichts gesehen.

Abends gab es wenig gute Suppe und massenhaft unessbare Spagetti. Niki wurde gefragt warum er so wenig isst, seine Antwort:" The Spagetti are fucking distgusting!!"- alle stimmten ihm zu. Der Abend wurde trotzdem lustig, die Argentinier haben eine Flache Ron(Rum) im "Kiosk" gekauft und der Franzose hat uns den ganzen Abend lang von seiner Arbiet im Hotel erzaehlt.

Der naechste Tag begann mit einem guten Fruestuck bei einer wahnisinns Aussicht. Von dort aus ging es zu einigen Lagunen, alle voller Flamingos. Von jeder Lagune mussten uns unsere Guides wegdraenden, da wir nicht gehen wollten. Schliesslich kamen wir in die Wueste, also normale, nicht die Salzwueste, in der riesige Steintuerme waren. Auf die meisten konnte man klettern, bei dieser Hoehe aber keine zu leichte Angelegenheit. Mittagessen gab es wieder bei einer Lagune, Essen war ziemlich gut und uns wurden lustige Geshcichten ueber den Franzosen erzaehlt, dieser soll die ganze Nacht ueber Sexgeraeusche gemacht haben, ganz normal erklaerte er, er hatte schon seit 3 Tagen keine Sex mehr, da passiert sowas. Zum Glueck war er nicht in unserem Zimmer!!

Am fruehen Abend kamen wir im Salzhotel an, wirklich fast alles war aus Salz, nur bei den Duschen haben sie, verstaendlicher Weise, etwas geschummelt. Es gab gutes Essen und naturlich wieder 2 Flaschen Ron. Um 10 Uhr wurde das Licht ausgedrehet, da kein Strom mehr zur verfuegung stand und wir sassen im Zimmer, jeder mit seiner Stirnlampe. Schon nach 2 Minuten kam ein Israeli, oben ohne, machte einen auf Supercool und grantelte uns an, dass wir zu laut sein. Alle mussten lachen und das Schimpfen des Franzosen hat ihn dann auch vertrieben. Wir entschlossen uns dann aber doch, zum Wohle der Allgemeinheit, unsere Fiesta in die Wueste zu verlegen. Ein sehr lustiger Abend, auch wenn es etwas kalt war...

Am letzen Tag sind wir frueher aufgestanden, Sonnenaufgang konnten wir leider nicht sehen, da es zu bewoelkt war, und sind in die Salzwuste gefahren. Die Salzwueste war mir Sicherheit der Hoehepunkt der Reise. Eine unedlich weite weisse Flaeche. Schon bald haben wir begonnen Fotos zu machen, da man sehr gut mit den Dimensionen spielen konnte. Die Australier hatten auch einige Spielzeuge mit, die man gut verwenden konnte.In der Wueste sind wir dann noch auf die Isla del Pescado gefahren, diese war voller Kakteen und bot einen tollen Ausblick. Abschliessend ging es dann noch zum Zugfriedhof, diesen besichtigten wir aber nur kurz, Grund dafuer war ein weiterer Sandsturm.

Abends gingen wir dann noch alle Pizza essen, Flo hatte das Pech gegenueber von dem Franzosen zu sitzten, der ihm zum hundertsten Mal erklaerte wie genau wir unsere Reise weiter anlegen sollen...Um 9 ging dann unser Nachtbus nach La Paz.

Alles in allem also wirklich lustige Tage, warscheinlich die besten der Reise bis jetzt, vorallem auch wegen unserer Gruppe. Highlight war natuerlich die Laguna Verde!- wirklich weiter zu empfehlen!!!

Alles Liebe

eure

3Trippers

P.S Eine kleien Entschuldigung an den Franzosen, dieser ist, auch wenn etwas eigenartig, nicht ganz so schlimm ;-))
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