Gorillas

Trip Start Jun 10, 2008
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Trip End Ongoing


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Where I stayed
Golden Monkeys Guest House

Flag of Uganda  ,
Saturday, August 23, 2008

In Kisoro angekommen, finde ich eine Unterkunft im Golden Monkeys Guest House und falle nach einem schnellen Fruehstueck in tiefen Schlaf. Am naechsten Morgen fruehs um sechs werde ich mit Motorrad zum Bwindi Nationalpark/ Nkuringo gebracht (35 km rough road!), dann mit dem Jeep tiefer in den Park, schliesslich 2-3 Std. anstrengender Fussmarsch auf und ab durch den Urwald. Unsere Gruppe besteht aus 4 Spaniern, 1 Englaenderin, 2 Japanern, mir, 2 Einheimischen als Porter und 3 mit Manscheten und Gewehren ausgestatteten einheimischen Fuehrern, die den Weg durch das Dickicht freikaempften. Die Fuehrer brachten uns an die Stelle, an der die Gorillas am Tag zuvor gesichtet wurden, von da an begann die richtige Suche. Nach 1/2 Stunde die ersten Spuren: Schlafnester aus Blaettern am Boden und Gorillamist! Und da war auch schon der erste Silverback! Der Rest der Gruppe war nicht weit. 2 weitere grosse Maenchen, die dem alten Silverback die Zaehne zeigten und versuchten, ihm die Macht streitig zu machen. Es kam jedoch nicht zum Kampf. Die meiste Zeit verbrachten die Tiere mit Fressen von Blaettern und Zweigen, die sie vorher sorgfaeltig von der Rinde befreiten. Ein Junggorilla balancierte auf einem niedergebrochenem Baumstamm. Ein wunderbarer Einblick in das Familienleben dieser Gruppe! Leider mussten wir nach 1 Std. umkehren, um die Tiere nicht zu sehr zu stressen. Der Rueckweg war noch beschwerlicher. Die Englaenderin machte schlapp und musste von Traegern abgeholt werden. Ein Sturm zog auf und ein harter Regen fiel auf uns nieder. Wir waren allesamt nass bis auf die Haut und in meinen Schuhen stand das Wasser als wir bei den Jeeps ankamen. Aber all das war es wert!!
In meinem Hostel traf ich eine Biologin Sandra, die sich fuer Conservation und Oekotourismus in der Region einsetzt, und eine Tieraerztin Kate aus England, die im Hospital von Kisoro als Volunteer arbeitet. Mit ihr und ihren Freunden mache ich am naechsten Tag eine Wanderung ueber die umliegenden Huegel zum Matatunda See. Man kann von den Huegeln sogar die 3 Vulkane des Mgahinga N.P. sehen, der die Grenze zu Ruanda und der DR Congo bildet. Am Abend feiern wir mit Trommeln Kate's Geburtstag.
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